Erfahrungen mit Fertigkellern – die wichtigsten Fakten im Überblick

Noch bevor das eigentliche Haus gebaut werden kann, muss klar sein, ob es einen Keller besitzen soll oder auf eine Bodenplatte ohne Unterkellerung ausgewichen wird. Eine Möglichkeit, schnell und relativ unkompliziert an einen Keller zu kommen, stellen Fertigkeller dar. Der folgende Artikel widmet sich den wichtigsten Fragen zum Thema und beleuchtet dabei mitunter die zu erwartenden Preise und die konkreten Vorteile, die ein Fertigkeller mit sich bringt.

UNSER VERSPRECHEN

Mit Partnerbau haben Sie einen kompetenten und zuverlässigen Partner an Ihrer Seite!

Die Vorteile eines Fertigkellers

Unterbauten dieser Art haben gewisse Vorteile, die, je nach persönlichen Ansprüchen und baulichen Gegebenheiten, unterschiedlich stark ins Gewicht fallen:

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Partnerbau Homepage.

Zusätzlicher Raum

Ein Keller bietet Stauraum und kann, wenn beim Bau die geltenden Auflagen erfüllt werden, sogar als zusätzlicher Wohnraum genutzt werden.

Planbarer Bau

Wer sich für einen Fertigkeller entscheidet, weiß genau, wann er mit dessen Fertigstellung rechnen kann.

Planbare Kosten

Die entstehenden Kosten sind dem Bauherren vorab vollständig bekannt. So kann die Finanzplanung präzise erfolgen.

Wenig Aufwand

Der Bauherr kann sich zurücklehnen, während sich die Baufirma um die Errichtung des Kellers kümmert.

Ein Anbieter, viele Leistungen

Sämtliche Arbeitsschritte und Leistungen, die mit dem Bau Zusammenhängen, werden direkt vom gewählten Anbieter übernommen. Beginnend bei der Planung und endend bei der Garantie, widmet sich ein und dieselbe Firma dem Projekt.

Was kostet ein Fertigkeller?

Besonders interessant für Bauherren in spe ist natürlich der finanzielle Aufwand, der mit einem Fertigkeller einhergeht. Leider ist es nahezu unmöglich, diesbezügliche Angaben zu treffen. Immerhin hängt der Gesamtpreis von mehreren Kriterien, beispielsweise der Größe und der Ausstattung des Kellers, sowie der Bodenbeschaffenheit des Geländes, ab. Zusätzlich richtet sich der Preis auch nach der eingebrachten Eigenleistung. Durchschnittlich ist mit Kosten von 300€ bis 450€ pro m² zu rechnen.

Übrigens: Bei einem knappen Budget kann manchmal auch eine Teilunterkellerung infrage kommen.

Was ist ein Bodengutachten und warum ist es wichtig?

Ein Bodengutachten ist nicht unbedingt günstig, sollte aber dennoch auf jeden Fall durchgeführt werden. Schließlich bringt es Hinweise in Bezug auf die Beschaffenheit des Bodens zutage, die äußerst wertvoll für Planung und Bau des Kellers sind. Innerhalb des Gutachtens werden unter anderem der Anteil an Sand im Boden, sowie der Grundwasserstand- und druck ermittelt.  Sind klare Angaben zu solchen Aspekten bekannt, können im Vorhinein Maßnahmen geplant werden, die späteren Problemen vorbeugen. Vor diesem Hintergrund relativieren sich die Kosten für das Bodengutachten eindeutig.

Worauf ist bei der Dämmung zu achten?

Eine korrekte, effiziente Dämmung ist das A und O eines jeden guten Fertigkellers. Sie wirkt sich nicht nur direkt auf den Wärmeschutz und folglich auf die Energieeffizienz des Gebäudes aus, sondern schützt die Bausubstanz auch vor dem Eindringen von Wasser. Besonders wenn der Keller später als Wohnraum genutzt werden soll und daher einer höheren Nutzungsklasse entspricht, muss die Dämmung Richtlinienkonform erfolgen. Für die gängigen Platten- und Schüttdämmungen werden üblicherweise die Materialien Styropor, Glasschaumschotter und Schaumglas verwendet.

Übrigens: Man unterscheidet zwischen Perimeter- und Innendämmungen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Schwarze vs. weiße Wanne

Die Begriffe „schwarze -“ und „weiße Wanne“ beschreiben Verfahren zur Abdichtung von Kellern. Eine schwarze Wanne wird aus porösen – also an sich undichten – Materialien gebaut, die an ihrer Außenseite mit Kunststoff oder Bitumen bearbeitet werden, um höchsten Dichtungsansprüchen gerecht zu werden. Bei der weiße Wanne wird direkt Beton verwendet, der kein Wasser durchlässt. Wände und Boden werden akribisch verfugt, um das Gebilde zuverlässig abzudichten. In diesem Fall kann auf eine zusätzliche äußerliche Abdichtung verzichtet werden.

Keller selber bauen: eine gute Idee?

Bauherren mit handwerklichem Geschick denken häufig darüber nach, den Keller einfach selbst zu bauen. Auch wenn diese Überlegung verständlich ist, wird generell nicht dazu geraten. Der Kellerbau muss unbedingt fachgerecht ausgeführt werden, damit der Unterbau eine stabile und langfristig sichere Grundlage für das Gebäude darstellen kann. Wer am Keller spart, spart also an der falschen Stelle.

Übrigens: Trotzdem kann es Sinn ergeben, einige Arbeiten – sofern man diesen gewachsen ist – selbst zu erledigen. Die komplexeren Arbeitsschritte sollten aber Profis überlassen werden.

Kann man einen Keller nachträglich einbauen?

Viele Eigenheimbesitzer, die sich beim Bau, zum Beispiel aus Kostengründen, gegen einen Keller entscheiden, bereuen diesen Entschluss später. Grundsätzlich ist es in vielen Fällen möglich, ein bestehendes Gebäude zu unterkellern. Dies gilt, sofern die Statik des betroffenen und der umliegenden Häuser den Eingriff zulässt. Möchte man ein Gebäude nachträglich mit einem Keller ausstatten, muss man sich aber der Tatsache bewusst sein, dass es sich hierbei um ein sehr teures Unterfangen handelt. Oftmals wäre es im Vergleich sogar billiger, das gesamte Gebäude abzureißen und mit dem gewünschten Keller neu aufzubauen. Ein Gespräch mit einem Experten schafft Klarheit über die individuellen Möglichkeiten und Risiken im jeweiligen Einzelfall.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Partnerbau Homepage.